Kaufhausdetektiv

Kaufhausdetektiv
Photo: keasone / photocase.com

Einleitung

Zu Beginn ist zu erwähen, das ein Kaufhausdetektiv kein anerkannter Beruf ist. Die Problematik liegt hier im Berufsverband, der keine gemeinsame Kampagne bilden kann. Daher wird ein Detektiv meistens in Seminaren, stattgebend durch die IHK, ausgebildet bzw. fortgebildet. Er muss bestimmte Prüfungen ablegen, unter anderen die auf beobachtenden Merkmale einer im begriff stehenden person etwas zu stehlen.
 

Tätigkeiten

Die Tätigkeiten eines Kaufhausdetektiven liegen vor allem im Begutachten des Verhaltens der Konsumenten im kaufhaus. Er beobachtet hier Verhaltensauffälligkeiten. Dies sind unter anderen kleine Gesten, wie zum Beispiel große Aufregung oder unnatürliches Umschauen im Kaufhaus. Die Person will sich somit einen Überblick verschaffen, ob seine geplante Aktion etwas zu stehlen, nicht beobachtet, bzw. nicht bemerkt wird. Der Detektiv tritt hier stets inkognito auf, das heißt er ist normal gekleidet wie jeder beliebige Kunde.

Büroräumlichkeiten

Die meisten Geschäftsleiter von Kaufhäusern richten den detektiven einen eigenen Büroplatz im Kaufhaus ein, in welchem sie ihre Utensilien aufbewahren und ihre Arbeit verwalten können.
 

Als Arbeitsutensilien kommen unter anderem Kameras und kleine Spiegel zum Einsatz, welche unter den Sachen angebracht werden. Somit kann der Detektiv jede noch so kleine Täuschung eines Diebes sofort erkenn und festhalten. Es reicht nämlich nicht den Dieb etwas zu unterstellen, die Beweiskraft muss Hieb- und Stichfets sein. Laut rechtlichen Sachverhalt ist es Detektiven sogar gestattet den Dieb, wenn dieser aus dem Kaufhaus entkommt, auch außerhalb zu kontrollieren.
 

Einsatzrisiko

Natürlich besteht auch eine gewisse Gefahr für den Detektiv. Oft genug gab es Zwischenfälle mit brutalem Ausgang. Ein Pfefferspray gehört daher für viele Detektive zur alltäglichen Arbeitsausrüstung.

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